Bücher

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Helmut Saiger: Die Zukunft der Arbeit liegt nicht im Beruf, Neue Beschäftigungs- und Lebensmodelle, München 1998 

„Saiger fragt nach den Folgen des Wandels der Arbeitsgesellschaft, und er tut dies gründlicher und origineller als viele andere, ein wichtiges und anregendes Buch“, Warnfried Dettling in „Psychologie Heute“

Gliederung:

  1. Erwerbsarbeit – die abnehmende Arbeit?
  2. Gibt es nur eine Arbeit? Von der Einarbeiten-zur Mehrarbeiten-Gesellschaft
  3. Selbsthilfe und die Leistungen der privaten Haushalte stärken: Die Eigenarbeit
  4. Lokale Netze aufbauen: Die neue Bürger-zu-Bürger-Tauscharbeit
  5. Ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement: Die Gemeinsinnarbeit
  6. Wissen und Fähigkeiten als Lebensnerv der Zukunft: Die Bildungsarbeit
  7. Für eine neue Aktivitäts- und Kommunikationsgesellschaft
  8. Eine Renaissance der Kommunen in Gang setzen
  9. Ein über Beruf und Konsum hinausgehendes Bürgerleben wiedergewinnen

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Helmut Saiger: Konturen der Wissensgesellschaft, Fakten, Konzepte, Strategien, Essen 2001

„Analysen an den Bruchstellen des Übergangs in die Wissensgesellschaft, ein erstklassiges Dossier“, Peter Felixberger in „Süddeutsche Zeitung“

Gliederung: Wissen und Wissensgesellschaft; Unternehmen und Organisationen in der Wissensgesellschaft; Arbeit in der Wissensgesellschaft; Bildung in der Wissensgesellschaft; Bürger und Kommunen in der Wissensgesellschaft

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Helmut Saiger: Guten Morgen Kalypso. Nachrichten aus Alltagsland und Sehnsuchtsland, Norderstedt 2008

„Amüsant, nachdenklich, frivol, provozierend, philosophisch.“ FRIZZ-Kultur-Magazin

Über Nebensachen, Denken, Sinn, Quer-Sinn, Liebe, Glück, Philosophisches, einfach nur Leben.

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Helmut Saiger: Kontakte statt Kulisse – Miteinander gut leben statt nur viel haben, Norderstedt 2010 (ausführliche Beschreibung siehe: Die Kontakt-Gesellschaft

„Über Vereinzelung und Einsamkeit in modernen Gesellschaften.Denk- und Lösungsansätze, die das menschliche Miteinander verändern können … kurzweilig, tiefgründig, diskussionsanregend.“ the intelligence

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Helmut Saiger: Morgen, ein Zukunfts-Roman, Freiburg 2018

Über Gen- und Babydesign, Roboter und künstliche Intelligenz, erzählt mit einer Liebesgeschichte.

Der Roman zeigt eine nahe Zukunft, als würde sie schon heute existieren. Er greift Entwicklungen auf, mit denen wir schon begonnen haben, wie künstliche Intelligenz, Babydesign, biodigitale Schnittstellen zwischen Menschen und dem Netz. Er handelt von neuen Gesellschaftsformen und neuen sozialen Ungleichgewichten und stellt Fragen zum menschlichen Leben in einer digitalisierten Welt. Erzählt anhand einer Abenteuer- und Liebesgeschichte mit realistischen und fantastisch-aberwitzigen Szenen.

Die Handlung: Sisyphos, erfolgreicher Bürger von Alphaville, wird vom mächtigen Dr. Frank gegen seinen Willen auf eine Insel verschickt, zu dem Quartier der Betas, dessen BewohnerInnen sich genetisches Babydesign und die biotechnische Erweiterung ihrer menschlichen Ressourcen nicht leisten können. Sisyphos hilft ihnen, etwas gegen ihre Armut zu unternehmen. Dabei lernt er Baukis kennen und verliebt sich in sie.

Dr. Frank schickt die beiden auf drei andere Inseln, auf denen der Rat für Evolution mit Zukünften experimentiert: Das Land der Schönen, dessen BewohnerInnen mithilfe von Nanobots ihre Körper nach ihren Wünschen gestalten können. Die Stadt der Mischwesen, in der Menschen und Roboter in einer neuen Gesellschaft scheinbar friedlich zusammenleben. In das Dorf der Erfinder, dessen BewohnerInnen zu den alten menschlichen Werten zurückwollen.

Währenddessen schreibt Hermes, Journalist bei den City News, kritische Artikel über die zunehmende Herrschaft der künstlichen Intelligenz und die Überforderung der Bewohner von Alphaville. Als Sisyphos bester Freund ist er über dessen Verschwinden beunruhigt. Er sucht nach ihm und kommt Dr. Frank auf die Spur.

„Ein Spiel mit dem Streben nach Vollkommenheit.“ Ruhr Nachrichten; „Spannend.“ x-zine.de; „Mit Morgen gelingt Saiger eine intensive Dystopie, die einen langanhaltenden Eindruck auf seine Leser hinterlassen wird.“ businessportal24.com; „Morgen von Helmut Saiger ist ein kurzweiliges und oft überraschendes Fenster in eine fantastische Zukunft, aber Saigers Fantasie geht nicht einfach mit ihm durch – im Gegenteil – seine Geschichte basiert auf Menschlichkeit und Sorge vor Gentechnik und künstlicher Intelligenz. Immer wieder fragt man sich, ob wir nicht hier und heute zu leichtfertig an dieser Zukunft arbeiten. Lesenswert.“ Wolfgang Traub, Künstler; „Saiger spielt auf eindrucksvolle Weise mit den Stilmitteln der Zukunftsdystopie. In seinem Roman nutzt er diese gekonnt, um sich zentralen Fragen unserer Gesellschaft zu stellen, die uns schon heute aber auch in der nahen Zukunft beschäftigen und fordern werden.“ Politik Express; „Ohne Respekt vor literarischen Gattungen inszeniert der Autor einen Tanz aus Abenteuer und Liebe, Philosophie und Fantasie und würzt mit leichtem Humor und bildhaften erotischen Szenen.“ Angelika Reiche, Lektorin

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Helmut Saiger: Warum Unvollkommenheit überlegen ist. Freiburg 2017

„Kaum einer, den ich auf meinen Reisen traf, war zufrieden mit sich, weder innen, noch außen. Und ich dachte irgendwann: Sind wir hier alle auf Fehlersuche konditioniert? Können wir nicht erkennen, dass wir jenseits all unserer vermeintlichen Fehler absolut ok sind? Da muss sich etwas ändern, sonst drehen wir durch vor lauter Selbstoptimierung!“ Anke Engelke

Ist der Mensch, so wie er ist, gelungen? Pessimismus zum menschlichen Handeln feiert nach Aufklärung und Fortschrittsglauben Wiederauferstehung. Beispielsweise mit Aussagen wie: „Es wäre besser für die Natur, wenn es die Menschen gar nicht erst gäbe.“ Oder: „Man müsse die Menschen vor sich selbst schützen.“ Macht sich Pessimismus breit, ist (Tugend-) Diktatur nicht weit. Das Buch ist ein Plädoyer gegen solchen Pessimismus. Dem vielfachen Bedauern über die Unvollkommenheit der Gattung Mensch, setzt es die These gegenüber: Der Mensch ist gerade, weil er hinsichtlich eines jeden Maßstabes unvollkommen ist, ein sehr gelungenes Geschöpf.

Im ersten Teil geht es um Unvollkommenheit, Vollkommenheit und die aktuelle Bewegung der individuellen Selbstoptimierung. Im zweiten Teil finden Sie elf ausführliche Beispiele, warum Unvollkommenheit gelungen und überlegen ist. Der dritte Teil fragt danach, welcher Sinn darin liegen könnte, dass sich Menschen so wenig ändern können. Der vierte Teil singt ein Loblied auf den (unvollkommenen) Alltagsmenschen. Er begründet, warum dieser jedem Erfolgs- und Glücks-Guru überlegen ist.

 „Ein frisches Buch, das nicht so philosophisch-schwer daherkommt, sondern direkt mit klugen Fragen startet. Soll der Mensch vollkommen sein? Bin ich selbst vollkommen? Fehlt’s mir daran?  Das Beste an diesem nachdenklichen Buch ist das „Ach-Gefühl“: „Ach“, denkt man beim Lesen bald mit einem befreiten Gefühl, ist der Mensch vielleicht trotz oder gerade wegen seiner offensichtlichen Unvollkommenheit „vollkommen“, heißt richtig und gut? Das Buch hat dafür viele Argumente – und das Lesen macht Spaß! Mein persönliches Resümee: Ich hab’s gern gelesen. Warum? Weil ich oft innehielt und Assoziationen hatte. Also hatte es mir etwas zu sagen.“ Arno Kramer; „Überraschend! Befreiend!“ lovelybooks.de

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Helmut Saiger: Die Kontakt-Gesellschaft. Freiburg 2018

Für ein neues Miteinander und Zusammenhalt.

Gliederung: Sind wir, was Zusammenhalt und Miteinander angeht, zum Entwicklungsland geworden? Die persönlichen Kontaktnetze reicher gestalten. Die Stadt der Kontakte. Die Kontakt-Gesellschaft als (über die Erwerbsarbeit hinausgehender) Tätigkeitsgesellschaft. Was macht die Kontakt-Gesellschaft aus? Brauchen wir einen neuen Vertrag zwischen unvollkommenen Menschen?

Thesen

1) Neben der Erhaltung der natürlichen Umwelt ist die zweite wichtige Zukunftsaufgabe die Wiederbelebung der sozialen Umwelt der Beziehungen und Gemeinschaften.

2) Komfortdenken, Nutzenkalkül und Ego-Orientierung beherrschen den sozialen Raum.

3) Sollte es einmal eine wirklich schwere wirtschaftliche Krise geben, so wird sich die Armut an sozialen Netzen als Katastrophe erweisen.

4) Würden wir mehr in Familie, Freunde und private Netze investieren, bräuchten wir weniger Status und Geld dafür, immer wieder neu Unbekannte für uns einzunehmen.

5) Eine reiche Kontaktgesellschaft ist eine Gesellschaft, die das zwischenmenschliche Zusammenspiel wieder in den Mittelpunkt rückt und in der die Menschen wieder mehr vom Kulissenbauer zum Kontaktbauer werden.

6) Statt soziale Beziehungen mit unrealistischen Anforderungen und einseitigen Menschenbildern (fit, erfolgreich, tugendsam…) zu überfrachten, sollten wir lieber einen Vertrag zwischen unvollkommenen Menschen schließen.

7) Wir brauchen neben dem Bruttoinlandsprodukt einen zweiten Erfolgsmaßstab: Das Wohlfühlprodukt aus den sozialen und kulturellen Lebensbedingungen der Bevölkerung.

8) Die Grundlage für nachhaltige Kontakte sind gemeinsame Tätigkeiten und Aufgaben. Eine neue Kontakt-Gesellschaft ist eine über die Erwerbsarbeit hinausgehende Tätigkeitsgesellschaft.

9) Eine neue Kontakt-Gesellschaft der reichen sozialen Güter aus Beziehungen und Gemeinschaften eröffnet eine positive Zukunftsperspektive angesichts der Grenzen des Wachstums und knapper werdenden Umweltressourcen.

Leserstimmen:

Die folgenden Leserstimmen beziehen sich auf das Vorläuferbuch (Helmut Saiger: Kontakte statt Kulisse. Miteinander gut leben statt nur viel haben). Das aktuelle Buch „Die Kontakt-Gesellschaft“ ist eine aktualisierte Neuausgabe.

Mit Ihren Thesen treffen Sie den Nerv der Zeit.“ Anselm Bilgri, Zentrum für Unternehmenskultur, München;

„Ich habe Ihre Thesen mit rückhaltloser Zustimmung gelesen. Genau darum geht es: Sollte es einmal eine wirklich schwere wirtschaftliche Krise geben, so wird sich die Armut an sozialen Netzen als Katastrophe erweisen.“ Prof. Dr. Meinhard Miegel;

„Ich denke, dass Ihre Diagnose evident ist. Es ist unsere Aufgabe, den auseinanderstrebenden Kräften eine neue Form des Miteinanders und des Zusammenhalts entgegenzusetzen.“ Hanns-Jörg Sippel, GF Stiftung Mitarbeit, Bonn;

„Saiger zeigt, wie eine Gesellschaft der reichen Beziehungen und Gemeinschaften aussehen kann und gibt ihr mit dem Begriff der „Kontaktgesellschaft“ eine griffige Bezeichung.“ ChangeX.de;

„Denk- und Lösungsansätze, die das menschliche Miteinander verändern können … kurzweilig, tiefgründig, diskussionsanregend. Interessant auch, wie der Autor in einen Dialog mit einem „Freund“ tritt und somit ergänzend unterschiedliche Sichtweisen, Handlungen und Empfindungen zur Darstellung gelangen lässt.“ theintelligence.de 


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