Helmut  Saiger: Wenn es um Zukunft geht ...

 

 

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Die Kontakt-Gesellschaft: Ein neuer Vertrag zwischen unvollkommenen Menschen

 

Ich habe Träume/ Du hast Träume/ Du hast Erfolge/ Ich habe Erfolge/ Ich habe Misserfolge/ Du hast Misserfolge/ Du und ich können nicht immer, wie wir wollen/ Du und ich strengen uns an/ Du und ich können gut und böse sein/ Einander heilen und verletzen/ Lass uns auf gleicher Höhe in die Augen sehen/ und uns verstehen.

 

Mit diesem Vertrag kann eine humane und reiche Kontaktgesellschaft gut gelingen – weil sie von lauter unvollkommenen Menschen ausgeht, die in ihrem So-Sein akzeptiert und wertgeschätzt werden wollen und gleichzeitig auch Träume von Besserem haben.

 

 

 

 

 

 

 

 Helmut Saiger: Die Kontakt-Gesellschaft, 141 Seiten, Independently published, Freiburg 2018, Taschenbuch 7,90 EUR (D), ebook 2,99 EUR (nur bei amazon erhältlich).

 

 Sind wir, was Miteinander und Zusammenhalt angeht, zum Entwicklungsland geworden? Ist neben der Erhaltung der natürlichen Umwelt, die zweite wichtige Zukunftsaufgabe die Wiederbelebung der sozialen Umwelt? Helmut Saiger, der als Zukunftsforscher und Autor in Freiburg lebt, entwickelt hierzu die Konturen einer neuen Kontaktgesellschaft der reichen sozialen Güter. Sie gibt eine positive Zukunftsperspektive angesichts der Grenzen des Wachstums und knapper werdender Umweltressourcen.

 

Leseprobe, Gliederung

 

 

Thesen

1) Wir sind, was Zusammenhalt angeht, zum Entwicklungsland geworden.

 

2) Neben der Erhaltung der natürlichen Umwelt ist die zweite wichtige Zukunftsaufgabe die Wiederbelebung der sozialen Umwelt der Beziehungen und Gemeinschaften.

 

3) Komfortdenken, Nutzenkalkül und Ego-Orientierung beherrschen den sozialen Raum.

 

4) Sollte es einmal eine wirklich schwere wirtschaftliche Krise geben, so wird sich die Armut an sozialen Netzen als Katastrophe erweisen.

 

5) Würden wir mehr in Familie, Freunde und private Netze investieren, bräuchten wir weniger Status und Geld dafür, immer wieder neu Unbekannte für uns einzunehmen.

 

6) Wirtschaftsgüter verlieren an Wert, wenn man sie nutzt. Soziale Güter vermehren sich.

 

7) Eine reiche Kontaktgesellschaft ist eine Gesellschaft, die das zwischenmenschliche Zusammenspiel wieder in den Mittelpunkt rückt und in der die Menschen wieder mehr vom Kulissenbauer zum Kontaktbauer werden.

 

8) Statt soziale Beziehungen mit unrealistischen Anforderungen und einseitigen Menschenbildern (fit, erfolgreich, tugendsam...) zu überfrachten, sollten wir lieber einen Vertrag zwischen unvollkommenen Menschen schließen.

 

9) Wir brauchen neben dem Bruttoinlandsprodukt einen zweiten Erfolgsmaßstab: Das Wohlfühlprodukt aus den sozialen und kulturellen Lebensbedingungen der Bevölkerung.

 

10) Die Grundlage für nachhaltige Kontakte sind gemeinsame Tätigkeiten und Aufgaben. Eine neue Kontaktgesellschaft ist eine über die Erwerbsarbeit hinausgehende Tätigkeitsgesellschaft.

 

11) Ein Weniger an materiellen Gütern kann durch ein mehr an sozialen Gütern ausgeglichen werden. 

 

12) Eine neue Kontaktgesellschaft der reichen sozialen Güter aus Beziehungen und Gemeinschaften eröffnet eine positive Zukunftsperspektive angesichts der Grenzen des Wachstums und knapper werdenden Umweltressourcen.

 

 

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Die folgenden Leserstimmen beziehen sich auf das Vorläuferbuch (Helmut Saiger: Kontakte statt Kulisse). Das aktuelle Buch "Die Kontakt-Gesellschaft" ist eine überarbeitete und aktualisierte Neuausgabe.

 

 

"Mit Ihren Thesen treffen Sie den Nerv der Zeit." Anselm Bilgri, Zentrum für Unternehmenskultur, München

"Ich habe Ihre Thesen mit rückhaltloser Zustimmung gelesen. Genau darum geht es: Sollte es einmal eine wirklich schwere wirtschaftliche Krise geben, so wird sich die Armut an sozialen Netzen als Katastrophe erweisen." Prof. Dr. Meinhard Miegel

"Ich denke, dass Ihre Diagnose evident ist. Es ist unsere Aufgabe, den auseinanderstrebenden Kräften eine neue Form des Miteinanders und des Zusammenhalts entgegenzusetzen." Hanns-Jörg Sippel, GF Stiftung Mitarbeit, Bonn 

"Saiger zeigt, wie eine Gesellschaft der reichen Beziehungen und Gemeinschaften aussehen kann und gibt ihr mit dem Begriff der "Kontaktgesellschaft" eine griffige Bezeichung." ChangeX.de

 

"Denk- und Lösungsansätze, die das menschliche Miteinander verändern können ... kurzweilig, tiefgründig, diskussionsanregend. Interessant auch, wie der Autor in einen Dialog mit einem "Freund" tritt und somit ergänzend unterschiedliche Sichtweisen, Handlungen und Empfindungen zur Darstellung gelangen lässt." theintelligence.de 


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Helmut Saiger, Warum Unvollkommenheit überlegen ist, 151 S., Independently published, Freiburg 2017. Taschenbuch 7,90 EUR (D), ebook 3,99 EUR (nur bei amazon erhältlich).

 

 

 Die scheinbare Unvollkommenheit, dass der Mensch gute und Schattenseiten an sich hat, dass er seine körperlichen und geistigen Ressourcen nicht mehr nutzt, dass er Vorsätze oft erst dann einhält, wenn es wirklich kritisch wird, die Beispiele lassen sich beliebig fortsetzen, ist gar nicht unvollkommen. Im Gegenteil, dieses Verhalten, das die meisten Menschen leben, sicherst erst Überleben und gutes Zusammenleben! Das Buch stellt anhand vieler praktischer Beispiele die These auf, dass der Mensch sich so wenig ändern kann, weil er schon gelungen ist.

 

Es hinterfragt den zunehmenden Zwang zur Selbstoptimierung und ermutigt Menschen, die sich wegen einer scheinbaren Unvollkommenheit nicht zufrieden mit ihrem Leben fühlen, zu der Frage, ob ihre Unvollkommenheit wirklich unvollkommen ist. Die Argumente dazu liefert es. Sie stammen aus Philosophie, Psychologie, Hirnforschung, Evolutionsbiologie und aus persönlichen Erfahrungen. Ein subjektives, reflektierendes Buch, das keine Ratgeber-Lösung anbieten will, sondern zur Diskussion einlädt: Ist gut manchmal gut genug? Bin ich gut genug?

 

 

"Überraschend! Befreiend!" lovelybooks.de

  

 "Ein frisches Buch, das nicht so philosophisch-schwer daherkommt, sondern direkt mit klugen Fragen startet. Soll der Mensch vollkommen sein? Bin ich selbst vollkommen? Fehlt’s mir daran?  Das Beste an diesem nachdenklichen Buch ist das „Ach-Gefühl“: „Ach“, denkt man beim Lesen bald mit einem befreiten Gefühl, ist der Mensch vielleicht trotz oder gerade wegen seiner offensichtlichen Unvollkommenheit „vollkommen“, heißt richtig und gut? Das Buch hat dafür viele Argumente – und das Lesen macht Spaß!

Mein persönliches Resümee: Ich hab’s gern gelesen. Warum? Weil ich oft innehielt und Assoziationen hatte. Also hatte es mir etwas zu sagen." Arno Kramer

 

   

Auszug aus der Gliederung:

 

Über Unvollkommenheit

Über Selbstoptimierung

Warum Unvollkommenheit überlegen ist und auch Glücksziele ihre Schattenseiten haben

Kann sich der Mensch so wenig ändern, weil er schon gelungen ist?

 

 

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